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Wie ist der klassische Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit? Was muss ich beachten?

Wie ist der klassische Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit? Was muss ich beachten?

27. April 2017

Natürlich ist der Aufbau Ihrer wissenschaftlichen Arbeit stark abhängig davon, was Ihre Hochschule bzw. Universität verlangt. Aber der grundsätzliche Aufbau ist bei allen wissenschaftlichen Arbeiten gleich. Sie bestehen immer aus dem Dreiklang Einleitung, Hauptteil und Schluss sowie den Verzeichnissen. Dabei steht vor der Einleitung im Regelfall das Deckblatt, das Inhaltsverzeichnis, das Abkürzungsverzeichnis und ein Abbildungs- bzw. Tabellenverzeichnis. In der Einleitung wird dann zum Thema hingeführt (sog. Problematisierung), der Aufbau und die Methodik bei der Arbeit wird erläutert sowie die Forschungsfrage und Zielsetzung bzw. gegebenfalls Hypothesen werden präsentiert. Im Hauptteil wird dann abhängig von der Art der Arbeit Literatur analysiert im Hinblick auf die Forschungsfrage bzw. die Forschung durchgeführt. Die Arbeit schließt im Regelfall mit einer Schlussbetrachtung, die aus einer Zusammenfassung, einem Fazit, der Beantwortung der Forschungsfragen und/oder der Hypothesen, einer kritischen Würdigung der Methodik, der Nennung von Grenzen, die Sie in der Bearbeitung der Thematik erfahren haben und einem Ausblick besteht.

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Erstellung eines Literaturverzeichnisses – Was habe ich zu beachten?

Erstellung eines Literaturverzeichnisses – Was habe ich zu beachten?

26. April 2017

Wichtig bei der Erstellung eines Literaturverzeichnisses sind drei Punkte: der Aufbau, der Inhalte und die Formalia. Hinsichtlich des Aufbaus ist unbedingt darauf zu achten, dass alle Literatur, die Sie im Text verwendet haben auch im Verzeichnis erscheint – und umgekehrt. Das bedeutet auch, dass nicht mehr Literatur im Verzeichnis erscheinen darf. Ein weit verbreiteter Irrtum in diesem Zusammenhang ist, dass alle Quellen, die im Rahmen der Erstellung der Arbeit einmal gelesen wurden, ins Verzeichnis gehören. Das ist falsch. Des Weiteren können Sie entweder das Verzeichnis fortlaufend mit der Literatur erstellen oder Sie nehmen – ggf. fordert dies Ihre wissenschaftliche Einrichtung auch – z.B. eine Trennung in Monografien, Fachzeitschriften und Internetquellen vor. Bezüglich der Formalia können keine allgemeingültigen Aussagen gemacht werden. Hier müssen Sie sich entweder nach den Vorgaben Ihrer Hochschule bzw. Universität oder des in Ihrer Arbeit verwendeten Zitierstils halten. Ganz wichtig ist aber auf jeden Fall, die Angaben immer in der gleichen Art und Weise im Verzeichnis aufzunehmen. Einheitlichkeit ist das oberste Gebot im Literaturverzeichnis.

Und was sonst noch im Literaturverzeichnis wichtig ist, das finden Sie in unserem Tutorial! Viel Freude damit!

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Abkürzungsverzeichnis – Das ist doch nicht so wichtig!

Abkürzungsverzeichnis – Das ist doch nicht so wichtig!

26. April 2017

Stimmt das? Nein! Zu einer guten wissenschaftlichen Arbeit gehört auch ein „gutes“ Abkürzungsverzeichnis. Hier gilt es verschiedene Vorgaben zu beachten. Zunächst einmal müssen Sie klären, ob Ihre wissenschaftliche Einrichtung ein vollständiges Abbildungsverzeichnis von Ihnen verlangt – also inklusive der Begriffe, die im Duden zu finden sind – oder ohne diese. Wenn Sie das geklärt haben, gilt wie immer beim wissenschaftlichen Arbeiten: Vollständigkeit & Einheitlichkeit in der Gestaltung. Das sind die Grundregeln. Das Verzeichnis an sich befindet sich dann entweder zu Beginn oder am Schluss der Arbeit und wird im Format i.d.R. als Tabelle oder als Spalte angezeigt.

Wollen Sie mehr erfahren? Das Video zeigt Ihnen wie es im Detail geht und gibt Ihnen auch Tipps für eine Automatisierung der Gestaltung mit WORD

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Leitfadengestützte Experteninterviews – richtig durchführen und richtig transkribieren!

Leitfadengestützte Experteninterviews – richtig durchführen und richtig transkribieren!

26. April 2017

Neben der klassischen Literaturrecherche ist die Durchführung von Experteninterviews ein oft genutztes Instrument, um z.B. Erkenntnisse über ein noch wenig erforschtes Untersuchungsgebiet zu erhalten und/oder Erkenntnisse aus der Theorie mit denen aus der Praxis abzugleichen. Neben einigen Regeln zur Auswahl der Experten und zur Aufnahme der Interviews gibt es wichtige Aspekte im Rahmen der Auswertung der Interviews zu beachten.

Sie sollten die Experten sorgsam auswerten, die Interviews in einem ruhigen Raum durchführen und diese mit Hilfe eines professionellen Aufnahmegerätes aufnehmen. Hier gibt es am Markt schon gute Geräte ab ca. 150 Euro. Eine Aufnahme mit dem Smartphone ist definitiv nicht zu empfehlen.

Bei der anschließenden Auswertung – Transkribierung genannt – geht es in einem ersten Schritt darum, das Gesprochene in Text „umzuwandeln“. Die einfachste Form ist es, Sie tippen das Interview selbst ab. Hier können Programme wie z.B. f4 helfen. Wichtig ist es, den Text 1:1 so abzutippen, wie er gesprochen wurde. Man darf auf keinen Fall dem Fehler unterliegen, zu meinen, dass nur Schriftdeutsch ein „richtiges transkribieren“ darstellt. Genau der Umkehrschluss ist der Fall! Hier hilft f4 auch mit einigen nützlichen Einstellungen. Im zweiten Schritt der Auswertung dann – der eigentlichen inhaltlichen Auswertung – müssen Sie sich für ein gängiges wissenschaftliches Verfahren entscheiden. Beispielhaft kann hier die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring erwähnt werden.

Weitere Details finden Sie im aktuellen Tutorial!

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Welche Sprache nehmen ich denn nun?

Welche Sprache nehmen ich denn nun?

26. April 2017

Man unterscheidet grundsätzlich die Fachsprache (wissenschaftliche Sprache) und die Alltagssprache. In wissenschaftlichen Texten ist die Fachsprache zu verwenden. Das bedeutet aber nicht, dass ein Satz mit Fachtermini, Fremdwörtern und so weiter nur so gespickt sein muss und noch darüber hinaus sehr lang und komplex sein muss. Im Gegenteil: die große Herausforderung bei einer wissenschaftlichen Arbeit ist es, wissenschaftliche Inhalte kurz und knapp zu beschreiben und dabei verständlich für ein Fachpublikum ein neues Thema in einem Forschungsgebiet zu präsentieren. Von zentraler Bedeutung ist es dabei logische inhaltliche Verknüpfungen und Argumentationen sowie einen ebensolchen Übergang zwischen den Kapiteln („roter Faden“) sicherzustellen.

Wie das geht? Hierzu finden Sie nähere Informationen im Video-Tutorial. Ganz entscheidend ist allerdings bei diesem Thema eines, was Ihnen das Tutorial nicht abnehmen kann. Es gilt: üben, üben, üben!

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Welche Datenbanken gibt es und wie nutze ich diese?

Welche Datenbanken gibt es und wie nutze ich diese?

20. April 2017

Es existieren eine Vielzahl von wissenschaftlichen Datenbanken, die Sie für Ihre Texte verwenden können. Manche sind kostenfrei und für jeden zugänglich. Andere kostenpflichtig bzw. über einen Campus-Account zugänglich. Die größte freie wissenschaftliche Datenbank ist GoogleScholar. Hier können Sie wie in Google üblich nach Stichworten suchen. Sie finden eine Vielzahl von Dokumenten, Zitierhinweisen und auch Büchern. Zum Teil sind die Dokumente sogar als PDF-Files verfügbar. Ein besonderes Highlight von GoogleScholar ist, dass Ihnen die Quellen zum Download in verschiedenen Zitierstilen (z.B. APA) angeboten werden. Diese können Sie dann 1:1 in Ihre Arbeit kopieren. Eine weitere große wissenschaftliche Datenbank, die Sie über Ihren Campus-Zugang erreichen können ist SpringerLink. Sie finden hier sämtliche Dokumente – englischsprachige und deutsche Dokumente – des Springer Verlages, demnach eine sehr hohe Qualität. Auch hier können Sie – ähnlich wie bei Google Scholar – die Suche z.B. auf Feldern oder Jahre eingrenzen. Eine große englischsprachige Datenbank ist schließlich Web of Science (früher: Web of Knowledge), die sich aber eher auf Journals u.ä. konzentriert. Hier werden z.T. „nur“ die Dokumente angezeigt und ein kurzer Abstract gegeben.
 
Weitere Information, wie Sie die Datenbanken nutzen können, finden Sie im vorliegenden Tutorial!

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Die Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring – Wie gehe ich vor?

Die Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring – Wie gehe ich vor?

20. April 2017

Die Inhaltsanalyse nach Mayring eignet sich immer dann, wenn es darum geht große Mengen von unstrukturierten Texten so zusammenfassen, dass Sie am Ende in der Lage sind, die zentralen Botschaften aus diesen Texte generieren zu können. Daher eignet sich z.B. die Inhaltsanalyse sehr gut für die Auswertung von Experteninterviews, da sie hier teilweise viele gleichlautende Informationen vorfinden werden. Es gibt einige wenige wichtige Schritte zu beachten, um erfolgreich die qualitative Inhaltsanalyse vorzunehmen. Am Beispiel von Experteninterviews bzw. deren Auswertung können – vereinfacht – folgende Schritte genannt werden: 1) Durchführung der Interviews, 2) Transkribierung der Interviews, 3) Codierung der Texte (Kategorienbildung und Generalisierung), 4) Auswertung. Wie es im Detail geht? Das erfahren Sie in unserem heutigen Tutorial! Viel Spaß damit!

 

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Was gehört alles in ein Inhaltsverzeichnis?

Was gehört alles in ein Literaturverzeichnis?

16. März 2017

Dem scheinbar einfachen Thema „direkte Zitate“ vs. „indirekte Zitate“ ein Tutorium zu widmen erscheint vor dem Hintergrund der großen Bedeutung dieses Unterschiedes notwendig. Einerseits muss das Thema formal betrachtet werden. Um ein direktes Zitat handelt es sich, wenn Sie Inhalte von Quellen wörtlich wiedergeben. Hier verwenden sie im Regelfall kein „Vgl.“ als Quellenangabe und geben den Text in Anführungszeichen wieder. Geben Sie einen Text „nur“ sinngemäß wieder, so benutzen Sie die Abkürzung „Vgl.“ als Quellenangabe. In einem weiteren Schritt gilt es das Thema aber auch inhaltlich zu betrachten. Kernpunkt einer wissenschaftlichen Arbeit ist es, dass der Autor in der Lage ist, wissenschaftlichen Quellen zu seinem Thema aufzunehmen und in den Kontext seiner Arbeit zu stellen. Darum geht es bei indirekten Zitaten um weit mehr, als eine „Zusammenfassung“ von Texten zu geben, sondern es geht darum, diese in einen wissenschaftlichen Zusammenhang zu stellen.

Mehr darüber erfahren Sie im Tutorium! Viel Spaß damit!

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Exposé – Wieso? Weshalb? Warum? Und: Wie?

Exposé – Wieso? Weshalb? Warum? Und: Wie?

16. März 2017

Häufig wird die Frage gestellt, was ein Exposé ist, für was ich es überhaupt brauche und welchen Zweck es erfüllt. Zielsetzung eines Exposé ist es, darzustellen, welches wissenschaftliche Problem mit Hilfe der Arbeit erforscht werden soll, was die Forschungsfragen sind und welche Methodik zur Erarbeitung der Forschungsfragen angewendet werden soll. Damit sind die zentralen Inhalte eines Exposé auch bereits formuliert: neben einer Gliederung ist dies die Darstellung der Forschungsfragen, der Zielsetzung der Arbeit, der Methodik und den Ergebnissen einer ersten Literaturrecherche. Dabei kann sich sowohl die Gliederung als auch die Literaturrecherche durchaus noch im Grobstadium befinden. Ein großer Vorteil des Exposé ist, dass es auch später in der Arbeit aufgehen kann und Sie werden sehen: je mehr Zeit Sie in das Exposé investieren, je leichter fällt Ihnen später die Erstellung der Arbeit!

Im Tutorial finden Sie weitere Hinweise, wie Sie erfolgreich ein Exposé erstellen.

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