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Arbeitslos nach dem Studium

Arbeitslos nach dem Studium

2. November 2016

Nicht immer findet man nach dem Studium sofort den geeigneten Job oder eine Arbeitsstelle. Auch in Zeiten des Fachkräftemangels kann es immer noch passieren, dass Unternehmen neuen Studiengängen, die gerade die ersten Absolventen/innen entlassen, etwas skeptisch gegenüberstehen und mögliche negative Erfahrungen erst einmal die Konkurrenz sammeln lassen.

Weltkonzerne können es sich zum Teil immer noch leisten, Mitarbeiter/innen einzustellen, die bereits über eine gewisse Berufserfahrung verfügen. Will ein Absolvent oder eine Absolventin unbedingt in einen solchen Konzern, steht er/sie vor dem Problem, dass diese Berufserfahrung noch nicht vorgewiesen bzw. im Konzern selbst auch nicht erworben werden kann.

In einer solchen Situation bietet die bereits mehrfach angesprochene Möglichkeit, die Abschlussarbeit in dem betreffenden Unternehmen zu schreiben, eventuell die Gelegenheit, in einem solchen Konzern Fuss zu fassen. Außerdem kann zunächst eine Beschäftigung über eine Leihfirma aufgenommen werden. Dies hat den Vorteil, dass die Betreffenden als Mitarbeiter/innen bereits bekannt sind, wenn es darum geht, freiwerdende Stellen neu zu besetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Fall auf Bewerber/innen zurückgegriffen wird, die das Unternehmen bereits kennt und von denen es einen guten Eindruck hat, ist sehr hoch. Denn bei diesen Bewerber/innen fällt die Einarbeitungszeit weg oder verkürzt sich zumindest. Außerdem kann man im Falle einer Neueinstellung nie sicher sein, ob die jeweiligen Kandidaten/innen wirklich bleiben können und etwa ins Team passen. Eine solche Leiharbeit kann mit einem berufsbegleitenden Masterstudium verbunden werden. Die Arbeit vor Ort hat den Vorteil, dass die Betreffenden genau die Schwerpunkte wählen können, an denen im Unternehmen ein Bedarf besteht.

Solche Weiterbildungsmöglichkeiten sind besonders in den Bereichen Informatik, Betriebswirtschaft, Marketing und Projektmanagement gefragt. Hier bieten oft private Träger entsprechende Ausbildungen an. Da sie oft eng mit Unternehmen zusammenarbeiten, öffnen sich bei einer solchen Weiterbildung unter Umständen Türen. Die Industrie – und Handelskammer bietet auch Weiterbildungen, etwa in den Bereichen Betriebswirtschaft und kaufmännische Ausbildung, an. Oft übernimmt die Agentur für Arbeit für eine solche Maßnahme die Kosten. Findet man in seinen Studienfächern keine Tätigkeit, kann man auch über eine Umschulung nachdenken. Entsprechende Kurse im IT – Bereich sind nie von Nachteil und oft sogar notwendig. Oft übernimmt die Agentur für Arbeit für Weiterbildungs-   und Umschulungsmaßnahmen die Kosten. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich nach einer solchen Kostenübernahme zu erkundigen.  Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bietet über die Otto – Benecke – Stiftung Brückenangebote für arbeitslose Akademiker/innen an. AQUA macht mehr als 30 Angebote. Hier können sich arbeitslose Akademiker/innen Weiterbildungsangebote wählen, mit denen sie Berufsfelder mit einer gewissen Nähe zu ihrem Studium abdecken. Den Abschluss der Maßnahme bildet ein Praktikum von drei Monaten, das die Chance beinhaltet, von der jeweiligen Firma eingestellt zu werden. 50 Prozent der Teilnehmer/innen, die an einer solchen Maßnahme teilnehmen, finden eine Beschäftigung.

Oft lohnt es sich auch, ein Praktikum an das betreffende Studium anzuschließen, wenn man nicht sofort eine Beschäftigung findet. Auch dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass man unter Umständen bessere Chancen hat, eine freiwerdende Stelle besetzen zu können, weil man in der Firma bereits bekannt ist und sich die Einarbeitungszeit reduziert. Ein möglicher Übergangsjob ist das Ghostwriting, vorausgesetzt, man hat Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten. Die Tätigkeit würde den Vorteil bieten, dass man auf dem neuesten Stand bleibt und unter Umständen Informationen über neue Unternehmen erhält, die ebenfalls freiwerdende Stellen haben. Auslandsaufenthalte sind nie von Nachteil. Da in der EU Freizügigkeit herrscht, sollte man sich überlegen, ob die Karriereaussichten in einer Firma im Ausland nicht günstiger sind. Handelt es sich um deutsche Niederlassungen, auch dann dürfte der Einstieg in die entsprechende deutsche Niederlassung einfacher sein, wenn man bereits in einer auswärtigen Niederlassung bekannt ist.     

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