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Aufputschmittel im Studium

Aufputschmittel im Studium

19. Oktober 2017

Aufputschmittel im Studium

Seit der Bologna-Reform gehört das klassische Studentenleben ein Stück weit der Vergangenheit an. Während die Studierenden der alten Magister- und Diplomstudiengänge selbst entscheiden konnten, ob sie die Vorlesung am Montag sausen lassen, besteht für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge Anwesenheitspflicht. Auch festgelegte Studien- und Stundenpläne machen Studierenden das Leben schwer. Im Gegensatz zu früher, als Studierende noch selbst bestimmen konnten, wann sie welche Veranstaltung besuchen, können die Studierenden von heute weder ihren Interessen nachgehen noch ihr Tempo selbst festlegen. Die Folgen davon sind Stress, Angst, Anspannung und Nervosität. Wenn Studierende dann noch neben dem Studium einem Beruf nachgehen oder von ihren leistungsorientierten Eltern unter Druck gesetzt werden, wirkt sich dies negativ auf ihre Verfassung aus. Um dem Druck standzuhalten, greifen manche Studentinnen und Studenten zu Aufputschmitteln.

Was sind Aufputschmittel und wie wirken sie?

Studierende greifen zu Aufputschmitteln, um ihre Anspannung sowie Nervosität in den Griff zu bekommen und ihre Leistung zu steigern. Aufputschmittel sind Substanzen, die anregend wirken und mit dem Ziel eingenommen werden, verschiedene Situationen wie zum Beispiel Prüfungen und das Lernen besser zu meistern. Zu den Aufputschmitteln, die Studierende nehmen, gehören unter anderem Betablocker, die den Herzschlag und Blutdruck senken und so beruhigend wirken. Um Erschöpfungsgefühle zu unterdrücken, greifen Studierende zu Amphetaminen. Außerdem konsumieren einige Studentinnen und Studenten Ritalin und Kokain, um ihre Leistung zu steigern. Werden diese Substanzen jedoch regelmäßig eingenommen, kann dies zur Abhängigkeit führen und gravierende gesundheitliche Folgen haben. Langzeitkonsum kann zu einer Schädigung der Organe führen und werden zu große Mengen konsumiert, können Bluthochdruck, Herzrasen, Schweißausbrüche und Übelkeit die Folge sein.

Ruhephasen und natürliche Aufputschmittel fürs Studium 

Niemand bestreitet, dass ein Studium anstrengend ist. Jedoch sollten Sie für Ihr Studium nicht Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Denn was bringt Ihnen Ihr Studienabschluss, wenn Sie abhängig und körperlich geschädigt sind? Können Sie dann noch Ihren Traumjob ausüben?

Sie schaffen es auch ohne Aufputschmittel durchs Studium! Dafür müssen Sie nur auf sich achten. Auch wenn Ihr Arbeitspensum groß ist, sollten Sie, wenn Sie Ihre Wochen und Monate planen, nicht nur daran denken, dieses zu bewältigen, sondern Ruhezeiten genauso berücksichtigen. Sorgen Sie für Schlaf und genug Abwechslung! Denn nicht nur, indem Sie viel lernen, werden Sie erfolgreich, sondern auch, wenn Sie den Kopf einmal ausschalten. So laden Sie Ihre Batterien auf! Außerdem sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten und sich wichtige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe gönnen. Trinken Sie ausreichend und machen Sie Sport! Wenn Sie dennoch nicht auf Aufputschmittel verzichten wollen, sollten Sie auf natürliche Substanzen zurückgreifen. Grüner Tee macht Sie wach. Maca hellt Ihre Stimmung auf. Ginseng steigert Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit. Und Baldrian beruhigt Sie!

Darüber hinaus sollten Sie sich klarmachen, dass es gar nicht nötig ist, immer und über all der oder die Beste zu sein. Kleine Patzer sind erlaubt. Und wenn Sie doch einmal schwächeln, ziehen Sie die Notbremse! Gehen Sie zum Arzt und lassen Sie sich krankschreiben, um sich einmal richtig auszuruhen! Auch hilft es, mit den verantwortlichen Lehrkräften zu sprechen oder die psychologischen Beratungsangebote Ihrer Hochschule wahrzunehmen.    

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