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Der erste Tag im neuen Job

Der erste Tag im neuen Job

15. Januar 2017

Der erste Tag im neuen Job vermittelt den ersten Eindruck. Dieser ist sehr wichtig, weil er selektiv auf die weitere Wahrnehmung wirken kann. Dies gilt sowohl für Kunden/innen als auch für Vorgesetzte und Kollegen/innen.

In der modernen Arbeitswelt wechseln die Mitarbeiter/innen im Schnitt alle zweieinhalb Jahre ihren Job, sei es extern oder intern. Vor allem Projekte, die nur auf vorübergehende Zeit stattfinden, bringen die Herausforderung mit sich, sich auf ein neues Team einstellen zu müssen. Viele Neueinsteiger/innen scheitern innerhalb der ersten zwölf Monate. Karrierefibel.de führt dies auch auf den Eindruck zurück, den die Betreffenden bereits in den ersten Tagen hinterlassen. Deshalb lohnt es sich, sich zu überlegen, wie man den ersten Tag im Job so vorteilhaft wie möglich für sich gestalten kann. Hierzu können eine ganze Reihe von Tipps gegeben werden:

Am ersten Tag ist alles neu. Die Kollegen/innen müssen sich erst an den neuen Kollegen bzw. an die neue Kollegin gewöhnen. Diese muss ihren Platz im Team erst finden. In vielen Fällen können Neulinge eine gewachsene Ordnung ins Wanken bringen. Da diese Ordnung sich in den meisten Fällen bewährt hat und ihrerseits erst gefunden werden musste, werden neue Mitarbeiter/innen mitunter zunächst oft als Störung erlebt.  Man kennt die ungeschriebenen Gesetze nicht, besitzt keine oder kaum Kontakte, wird Fehler machen und viele Fragen haben. Möglicherweise wurde man jemandem vor die Nase gesetzt, der seinerseits gerne die betreffende Stelle gehabt hätte. Es gilt also zuerst einmal, Eindruck zu machen und eine Haltung des Respekts zu erzeugen.

Die Kleidung sollte deshalb gerade am ersten Tag chic, und nicht lässig sein. Allerdings sollte man auch vermeiden, dass man overdressed ist. Es ist deshalb am sinnvollsten, im Vorfeld zu erfragen, welche Kleiderordnung in der Firma üblich ist, um sich ihr anpassen zu können.    Über den Modus der Einarbeitung, die Parkplätze und die Formalien sollte mit dem Chef oder der Chefin gesprochen werden. Bekommt man am ersten Tag gleich Aufgaben, sollten diese sorgfältig analysiert werden. Wird diese Aufgabenstellung eine Feuertaufe, sollte sofort mit dem Team zusammen überlegt werden, wie sie gemeinsam am besten zu lösen ist. Tauchen offene Fragen auf, sollten sie geklärt werden, bevor man Fehler macht. Den Fragen an die Mitarbeiter/innen sollten bereits eigene Recherchen etwa im Internet vorangegangen sein, vor allem dann, wenn man der neue Chef oder die neue Chefin ist.

Mit Versprechungen sollte man gerade am ersten Tag vorsichtig sein, vor allem dann, wenn man sich in einer Führungsposition befindet. Oft stellt sich nämlich heraus, dass man diese Versprechen aus irgendwelchen Gründen nicht einlösen kann, verliert man ganz entschieden an Glaubwürdigkeit. Das Mittagessen oder andere Gelegenheiten sollten am ersten Tag zur Beobachtung, später dann zum Aufbau von Beziehungen genutzt werden, um mit schwierigen Aufgaben fertigzuwerden oder um sogar Konkurrenten/innen am Mobbing zu hindern.

Die übertragenen Aufgaben sollten schnell und umsichtig erledigt werden. Entsteht ein Leerlauf, sollte man seine Hilfe anbieten und die Augen offenhalten, wo sich eventuell eine Arbeit findet. Auf diese Weise zeigt man, dass man ein engagiertes Team – Mitglied ist, das mitdenkt und sich von sich aus einbringt. Allerdings sollte man dabei auch nicht übereifrig wirken.

Gerade am ersten Tag sollte man sich mit neuen Ideen und mit Strategiewechseln in der Führungsposition noch zurückhalten. Ein solches Vorgehen kann als fehlende Sensibilität und als Arroganz ausgelegt werden. Hat man Vorschläge, sollte man sie behutsam und nicht als Alleingänger/in einbringen, sondern indem man sich anderen anschließt. Am ersten Tag hört man aber besser erst einmal aufmerksam zu und versucht, sich ein Bild darüber zu machen, in welchem Team man eigentlich gelandet ist. Hier spielen, gerade wenn man als Teamchef neu ist, Rituale eine große Rolle. In dieser Situation sollte man den ersten Tag vor allem auch dazu nutzen, um sich die Namen der neuen Teammitglieder einzuprägen. Dies schafft später Vertrauen. 

Wichtig ist auch, dass man pünktlich ankommt und niemandem, unter Umständen vielleicht sogar dem Chef oder der Chefin, den Parkplatz wegnimmt. Sollte eines der beiden oder beides trotzdem passieren, ist es am besten, das Missgeschick kurz und sachlich zu klären. Wenn man dem neuen Team vorgestellt wird, ist es nicht falsch, sich auf der Homepage der Firma im Vorfeld darüber informiert zu haben, wer für welche Aufgabe zuständig ist und woran gerade gearbeitet wird.

Kleine Missgeschicke können am ersten Tag akzeptiert werden. Wird man am ersten Tag nicht sofort vollständig ins Team integriert, ist dies kein Grund, entmutigt zu sein. Die neuen Teammitglieder brauchen ebenfalls noch etwas Zeit. Bekommt man Erklärungen, macht es keinen schlechten Eindruck, wenn man sich Notizen macht.    

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