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Durchgefallen in der Masterarbeit – Was nun?

Masterarbeit nicht bestanden bzw. durchgefallen – Was nun?

Monatelanges Schreiben, unendlich lange Recherchen und unzählige Kaffee später. Die Masterarbeit ist fertig und liegt beim Betreuer zur Bewertung. Doch dann die Nachricht: Durchgefallen. Was tun, wenn der Albtraum wahr wird? Erste Schritte nach der Nachricht.
Zuallererst gilt: Ruhe bewahren und tief durchatmen. In der Masterarbeit durchzufallen bedeutet nicht sofort das jähe Ende des Studiums! Das sollte sich jeder Betroffene bewusst machen. Falls sich der Betreuer nicht schon persönlich gemeldet hat, ist es empfehlenswert, ihn zeitnah kontaktieren um einen Termin mit ihm zu vereinbaren. Kein Betreuer vergibt gerne eine 5 oder 6 in der Masterarbeit, auch dies sollte Betroffenen klar sein. Wichtig ist auch, die Schuld nicht beim Betreuer zu suchen und objektiv zu bleiben. Auch beim Gespräch gilt es, möglichst rational die Probleme und Fehler der Masterarbeit zu besprechen. Studierende sollten unbedingt eine Einsicht in ihre Arbeit verlangen, um sich der eigenen Fehler bewusst zu werden. Idealerweise sollte die Arbeit Schritt für Schritt mit dem Betreuer durchgesprochen werden. Die Prüfungseinsicht und Besprechung ist für Studenten essentiell und enorm wichtig um nachvollziehen zu können, warum sie durchgefallen sind. Sollte ein Neustart der Masterarbeit geplant sein, unbedingt eine Pause einlegen und den Kopf freibekommen.

Die häufigsten Gründe für das Scheitern in der Masterarbeit

Akademische Arbeiten folgen bestimmten grundlegenden Bewertungsmustern. Diese können je nach Fakultät verschieden sein oder aber auch einfach vom Thema und dem Forschungsstand abhängen. Am besten ist es, hier einfach den Betreuer nach seinen Kriterien zu fragen oder aber die Prüfungsordnung checken. In den meisten Fällen ist ein Durchgefallen in der Masterarbeit auf folgende Gründe zurückzuführen: Einer davon ist der Plagiatsverdacht. Meist wird die Masterarbeit in digitaler Form an der Hochschule durch eine Plagiatssoftware überprüft, dies sollte jedem Studenten bewusst sein. Plagiate werde in aller Regel mit einer richtigen Zitierweise vermieden, welche vorher beim Betreuer oder in der Prüfungsordnung erfragt werden sollte. Der Rote Faden fehlt. Bedeutet im Klartext, das die Masterarbeit keinem zusammenhängenden Muster folgt. Dies geht oft mit einer unklaren Fragestellung oder einer klassischen Verfehlung des eigentlichen Themas einher. Das Fehlen des Roten Fadens wird meist schon im ersten Abschnitt der Masterarbeit ersichtlich. Ist das Thema zu weit gefasst, ist die Gefahr groß, sich in das falsche Themengebiet einzuarbeiten. Die Masterarbeit stellt im Wesentlichen eine eigens angefertigte und unabhängige Forschungsarbeit dar. Das Fehlen eigener Forschungen und eine kritische Auseinandersetzung mit Bezug zum aktuellen Forschungsstand. Der Sinn und Zweck einer Masterarbeit ist es, sich neue Erkenntnisse zu erarbeiten. Diese können natürlich Methoden und Strategien von anderen Wissenschaftlern enthalten, wichtig ist jedoch, dies immer zu begründen.

Häufig unterschätzt werden auch formale Bewertungskriterien. Hierzu gehören strukturelle Begebenheiten wie die Gliederung, Abkürzungs- und Literaturverzeichnis und das Layout. Diese Kriterien mögen vielleicht nicht gänzlich für das Durchfallen verantwortlich sein, so sind sie doch unverzichtbar und können in kritischen Fällen das Zünglein an der Waage sein. Noch öfter als die oben aufgeführten Gründe passiert es aber, dass Studenten das Thema und die Forschungsfrage nicht genau mit Ihrem Betreuer abstimmen, oder aber gar keinen Kontakt zum Betreuer während der Arbeit pflegen. Das Ergebnis sind meist verschiedene Vorstellungen und Erwartungen an die Arbeit, welche letztendlich zu einem Durchgefallen führen können. Unbedingt sollten dem Betreuer Zwischenergebnisse vorgelegt werden, um beispielsweise eine Themaverfehlung auszumerzen. Auch unklare Zusammenhänge, Fragen zum Layout, Fragen zur Forschung, alles, was Unsicherheiten auslöst, sollte immer mit dem Betreuer besprochen werden.

Neustart – Wie geht es weiter?

In jedem Fall sollte nach einer gründlichen Analyse der Fehler ein erneutes Gespräch mit dem Betreuer stattfinden. Tatsächlich kommt es manchmal vor, dass gehäufte Kleinigkeiten und Flüchtigkeitsfehler für das Durchfallen verantwortlich sind. In diesem Fall kann der Betreuer unter Umständen zustimmen, die Masterarbeit mit dem gleichen Thema komplett überarbeitet noch einmal zu prüfen. Studierende, die mit Ihrem Betreuer Probleme haben, sollten sich vielleicht einen neuen Betreuer suchen. Bei einem Neustart der Masterarbeit ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe in Form von erfahrenen Lektoren zu suchen oder sich von einem Coach begleiten zu lassen, um den zweiten Versuch positiv abzuschliessen.

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