Beim Ghostwriting erwischt? Oder wie Sie dies vermeiden können…
Wer eine wissenschaftliche Arbeit von einem Ghostwriter schreiben lässt, sollte die rechtlichen Grundlagen kennen und einige Dinge beachten. Denn wer sich dabei erwischen lässt, muss mit zum Teil sehr empfindlichen Strafen rechnen. Studierende, denen nachgewiesen werden kann, dass sie einen Ghostwriter beauftragt haben, kann im schlimmsten aller Fälle der Ausschluss aus dem Studium drohen. Hinzukommen können außerdem noch sehr hohe Geldbußen.
Damit Ihnen genau das nicht passiert, müssen Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen. Außerdem sollten Sie, auch wenn Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit abgeben und von einem Ghostwriter schreiben lassen, genug Zeit einplanen, um sich mit dieser im Anschluss zu befassen. Warum? Das erfahren Sie hier!
Die rechtlichen Grundlagen des Ghostwritings
Als angebotene Dienstleistung ist Ghostwriting nicht illegal. Wie auch bei jedem anderen Produkt erwerben Sie beim Kauf durch Schließung eines Kaufvertrages die Nutzungsrechte an diesem. Das bedeutet, dass Sie mit der gekauften wissenschaftlichen Arbeit eigentlich machen können, was Sie möchten. Eigentlich? Ja, denn so einfach ist es dann doch nicht! Eins dürfen Sie nämlich auf keinen Fall tun, und zwar sich als Urheber der durch einen Ghostwriter angefertigten Arbeit ausgeben. Das Problem dabei ist die Selbstständigkeitserklärung, die mittlerweile jeder wissenschaftlichen Arbeit hinzugefügt werden muss. In dieser versichern Sie eidesstattlich, der Verfasser der Arbeit zu sein. Reichen Sie diese Erklärung jedoch im Anhang einer Arbeit ein, die aus der Feder eines Ghostwriters stammt, und werden dabei erwischt, haben Sie sich strafbar gemacht. Der Vorwurf kann dann lauten, dass Sie gegen das Urheberrecht verstoßen haben. Vielleicht wird Ihnen aber auch Urkundenfälschung vorgeworfen.
Für Sie ist also entscheidend, dass Sie verstehen, das Nutzungsrecht voll und ganz auszuschöpfen, und gleichzeitig darauf achten, weder das Urheberrecht zu verletzen noch Urkundenfälschung zu begehen.
Was Sie tun können, um sich nicht erwischen zu lassen…
Eigentlich geht es weniger darum, sich nicht erwischen zu lassen, als vielmehr darum, die von einem Ghostwriter erstellte Arbeit zur eigenen Arbeit zu machen, wodurch die Option, erwischt zu werden, gleich ganz vom Tisch ist. Deshalb machen auch professionelle Dienstleister im Bereich des Ghostwritings darauf aufmerksam, dass es sich bei den von ihren Ghostwritern erstellten Texten um Beispiele und Vorlagen handelt, die so, wie sie sind, nicht verwendet werden dürfen. Ihre Kunden sollten sich lediglich an diesen bei der Ausarbeitung der eigentlichen Arbeit orientieren.
Genau deshalb müssen Sie, auch wenn Sie einen Großteil der Arbeit abgeben, noch genug Zeit einplanen, um sich mit dieser auseinanderzusetzen. Teil dieser Auseinandersetzung sollte nicht nur eine Umformulierung der durch den Ghostwriter erstellten Arbeit sein. Ganz besonders wichtig ist es auch, dass die Arbeit nach Ihnen klingt und Sie inhaltlich mit dieser vertraut sind. Nur so können Sie eventuell aufkommenden Fragen standhalten und Souveränität demonstrieren.
Des Weiteren ist die Auswahl des richtigen Ghostwriting-Unternehmens entscheidend, um nicht erwischt zu werden. Denn nur ein solches arbeitet auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau, hält sich an Ansprachen und steht Ihnen beraten zur Seite. Ein gutes Ghostwriting-Unternehmen ist die beste Versicherung für eine überzeugende und gelungene wissenschaftliche Arbeit, die keinen Verdacht erregen wird.
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