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Bachelorarbeit richtig lesem

Bachelorarbeit: Richtiges Lesen als Schlüssel zum Erfolg

19. November 2016

Der Schlüssel für eine erfolgreiche Bachelorarbeit liegt auch im richtigen Lesen. Neben der Kulturtechnik des Entzifferns von Texten und der Art von Informationsentnahme, wie man sie etwa an der Grundschule vermittelt bekommt, gibt es gerade im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens eine ganze Reihe von Techniken, die vor allem beim Anfertigen der Abschlussarbeit, am besten aber schon vorher beherrscht werden sollten, weil man sie im Laufe des Studiums erworben hat.

Zunächst einmal ist es nötig, sich vor Augen zu führen, dass wissenschaftliche Texte nicht immer einfach zu lesen sind und darunter die Motivation leiden könnte. Außerdem ist es oft nötig, mit Hilfe spezieller Lesetechniken zu diesen Texten einen Zugang zu bekommen. Man wird, sobald das Thema einmal formuliert ist, sehr bald feststellen, dass es sehr viel Literatur zur geplanten Bachelorarbeit gibt. An dieser Stelle muss man sich vor Augen führen, dass es unmöglich ist, all diese Literatur zu lesen und dies auch überhaupt nicht erwartet wird. Deshalb ist es wichtig, selektierend zu lesen und sich einen ersten Überblick darüber zu verschaffen, was man eigentlich brauchen kann, und was nicht.

Am Beginn des Leseprozesses sollten deshalb Lexikonartikel oder einführende Werke gelesen werden. Auf diese Weise gewinnt man einen ersten Überblick über das Thema. Hier ist auch das Internet hilfreich. Es trifft bereits eine erste Auswahl, wenn die entsprechenden Schlagwörter eingegeben werden. Bei Journals können die Abstracts Auskunft darüber geben, ob ein Artikel für das eigene Thema geeignet ist. Die Themen, die hier erörtert werden, sind oft sehr speziell. Auf diese Weise gewinnt man einen ersten Überblick über das Thema und kann daraus Schwerpunkte ableiten, mit deren Hilfe dann in der Bibliothek und im Internet schon gezielter gesucht werden kann. Standardwerke sollten mit aufgegriffen und ruhig intensiver durchgearbeitet werden. Sobald sich im Laufe der Lektüre jedoch Schwerpunkte und eine zentrale Fragestellung herauskristallisiert haben, sollte selektiv gelesen werden, und zwar im Hinblick auf die Gliederung der Arbeit.

Fachausdrücke sollten sofort nachgeschlagen werden. Versteht man den Sinn eines Textes nicht gleich beim ersten Mal, empfiehlt es sich, ihn mehrmals zu lesen. Wird er dann allerdings immer noch nicht klarer, dann sollte man dies anmerken, ihn erst einmal weglegen und zu einer Literatur gehen, die noch etwas einfacher ist. In vielen Fällen klären sich die Verständnisschwierigkeiten im Laufe der Lektüre. Unklarheiten und offene Fragen sollten am Rande markiert werden. Dies sollte auch der Fall sein, wenn man Einwände zu dem gerade gelesenen Text oder einzelnen Aussagen hat. Die Arbeit sollte erkennen lassen, dass man kritisch liest und nicht jede Information vorbehaltlos übernimmt. Punkte, die für die Bearbeitung des eigenen Themas relevant erscheinen, sollten hervorgehoben werden, sei es durch Unterstreichen, sei es durch einen Textmarker.

Der Text sollte außerdem in Sinnabschnitte eingeteilt werden, dies erleichtert seine spätere Verwendung für die eigene Arbeit. Man sieht am Rande die Notiz und kann sofort diejenigen Texte und Passagen auswählen, die entsprechend gekennzeichnet sind, ohne viel Zeit mit dem Lesen anderer Textpassagen zu verlieren. Auf diese Weise wird einem außerdem der Gedankengang des Textes klar. Die Strukturierung fremder Texte ist auch im Laufe des Studiums eine gute Übung, wenn es darum geht, sich Anregung für die Systematik der eigenen Arbeiten zu holen. Auch die Einleitung gibt einen Überblick über den Aufbau und wesentliche Inhalte des Textes. Das Lesen einer solchen Einleitung gibt also nicht nur einen ersten Überblick, sondern auch Hilfestellungen für das Verfassen der eigenen Einleitung.

Bleiben wirklich noch Stellen unklar, dann ist dies keineswegs ein Grund zum Verzweifeln. Zunächst einmal sollte geklärt werden, ob die betreffende Passage für die Arbeit überhaupt relevant ist. Ist dies der Fall, dann kann man sich mit Kommilitonen/innen austauschen. Diese haben oft ein anderes Hintergrundwissen, sodass sie die entsprechende Passage deshalb bisweilen schneller in ihre kognitive Struktur einordnen und den Sachverhalt erklären können. Schließlich können solche Textstellen oft auch dazu beitragen, neue Fragestellungen zu erschließen, die man in den Ausblick der eigenen Arbeit integrieren kann. Unter Umständen empfiehlt es sich auch, ein Buch oder einen Text im Internet auszuwählen, der die gleiche Thematik auf eine Art und Weise erläutert, die leserfreundlicher ist. Grundsätzlich ist zum richtigen Lesen bei der Anfertigung einer Bachelorarbeit zu sagen, dass Neugierde, Freude und Interesse für das betreffende Thema eine wichtige Grundhaltung sind. Texte beginnen dann „zu leben“, wenn mit einer Fragehaltung an sie herangegangen wird und sie mit der bereits vorhandenen kognitiven Struktur abgeglichen werden. Oft gelingt eine mühelose Integration des Gelesenen in diese Struktur. Ist dies nicht der Fall, dann sollte untersucht werden, warum dies so sein könnte. Eventuell tauchen neue Fragestellungen auf oder einzelne Passagen des Artikels eigenen sich für kritische Anmerkungen.   

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