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Der neue Weg – der berufsbegleitende Doktortitel

Berufsbegleitend promovieren

Wer promovieren will, muss in der Regel eine ganze Reihe an verschiedenen Voraussetzungen erfüllen. Zu diesen gehört natürlich ein guter Master- oder Examensabschluss.

Die Anforderungen unterscheiden sich jedoch von Hochschule zu Hochschule. Können diese erfüllt werden, stehen angehende Doktoranden und Doktorandinnen vor einer wichtigen Frage. Sie lautet: Wie soll die Promotion eigentlich finanziert werden? Die klassischen Wege zum Doktortitel führten bislang über ein Promotionsstipendium oder über eine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Institut. In den letzten Jahren kam noch ein dritter Weg hinzu. Der Doktortitel kann mittlerweile auch in Deutschland berufsbegleitend erworben werden. Seither steigt die Zahl derjenigen, die sich für diesen Weg entscheiden, kontinuierlich. Ein wesentlicher Grund dafür ist die finanzielle Unabhängigkeit, die ihnen dieser Weg ermöglicht. Darüber hinaus verspricht die Verbindung von Job und Promotion vielfältige Karrieremöglichkeiten.

Doktortitel und Job – Wie schafft man das?

 

Allerdings sind das Schreiben einer Doktorarbeit und die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auch mit einer erheblichen Doppelbelastung verbunden, die in keinem Fall unterschätzt werden sollte. Um Doktortitel und Job unter einen Hut zu bekommen, braucht es Willensstärke und Belastbarkeit. Außerdem sind Disziplin und Ausdauer gefragt. Denn während der Erwerb eines klassischen Doktortitels zwischen vier und fünf Jahre in Anspruch nimmt, gehen weitere Jahre ins Land bis der Doktortitel berufsbegleitend erworben ist.

Wer sich dafür entscheidet, den Doktortitel berufsbegleitend zu erwerben, sollte zwei Dinge grundsätzlich beachten. Zum einen muss der Arbeitgeber unbedingt über das Vorhaben informiert werden. Gemeinsam mit diesem sollte ein Plan darüber ausgearbeitet werden, wie Doktortitel und Job optimal aufeinander abgestimmt werden können. Zum anderen müssen angehende Doktorinnen und Doktoren darauf achten, dass sie trotz Berufstätigkeit immer auf dem neusten Stand sind. Denn in der Wissenschaft geht es täglich voran. Nur diejenigen jedoch, die trotz Berufstätigkeit über die neusten Entwicklungen und Forschungsergebnisse in ihrem Fachbereich informiert sind, liefern auch eine gute Doktorarbeit ab.

 

Wie läuft eine berufsbegleitende Promotion ab?

Der wohl größte Unterschied zwischen einer reinen Promotion und dem Erreichen der Doktorwürde neben dem Beruf ist der Anteil der eigenständigen Arbeit, die in die Promotion einfließt. Wer nebenberuflich promoviert, muss sich seine Zeit individuell einteilen und selbst entscheiden, wann für die Doktorarbeit geforscht und wann sich voll und ganz auf berufliche Verpflichtungen konzentriert wird. Denn nur mit einer relativ freien Zeiteinteilung ist es überhaupt möglich, beide Aufgaben miteinander zu kombinieren.

Da jedoch auch in einem Promotionsstudium gewisse Kurse besucht werden müssen, gibt es weitere Anpassungen speziell für das berufsbegleitende Modell. Die vorgeschriebenen Seminare werden nämlich in aller Regel so organisiert, dass die Studenten sie am Stück belegen und so nur wenige Tage Urlaub von ihrem Job nehmen müssen. Im Idealfall stellt der Arbeitgeber sogar freie Zeit für den Doktortitel zur Verfügung, ohne dass kostbare Urlaubstage darauf verwendet werden müssen. Ein weiterer Punkt der zeigt, wie wichtig das Gespräch mit den Vorgesetzten ist.

Was sich nicht von einem regulären Promotionsstudium unterscheidet ist die Unterstützung des Doktoranwärter durch einen Doktorvater oder eine Doktormutter. Dies sind Professoren, die sich auf dem Fachgebiet der Dissertation auskennen und sich bereit erklärt haben, die Studenten auf ihrem Weg zur Doktorarbeit zu unterstützen. Hier lassen sich regelmäßige Termine zum Austausch über den Fortschritt und Forschungsstand der Dissertation auch gut digital oder telefonisch durchführen, um den Doktoranden so erneut die Kombination aus Job und Studium zu erleichtern.  

Unterstützung für berufsbegleitende Promotionsstudenten

Da das Schreiben einer Doktorarbeit während einer gleichzeitigen Anstellung sehr herausfordernd ist, gibt es ein paar Anlaufstellen, bei denen die Studenten sich Hilfe holen können. Das ist zum einen der bereits erwähnte Doktorvater oder die Doktormutter, die inhaltlich bei der Doktorarbeit unterstützen und wertvolle Hinweise geben können.

Zum anderen gibt es auch professionelle Schreibberatungen, bei denen eine externe Meinung zum Stand der Dissertation eingeholt werden kann. Eine Schreibberatung kann aber auch gerade bei Schreibblockanden besonders hilfreich sein.

Auch ein professioneller Lektor kann eine Überlegung wert sein, um am Ende der Doktorarbeit nicht in Zeitnot zu geraten oder durch unnötige Tipp- und Rechtschreibfehler eventuelle Punktabzüge zu riskieren. Gerade bei einer so intensiven Arbeit wie der Dissertation kann es von einem großen Vorteil sein, ein weiteres Augenpaar zu haben, dass drüberliest, denn man selbst tendiert ab einem bestimmten Punkt dazu, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen und die eigenen Fehler schlicht und einfach zu überlesen.

Letztendlich kann auch ein Ghostwriter eine Option sein, um die Dissertation erfolgreich abzuschließen. Hierbei wird oft über die Zusammenarbeit mit einer Agentur ein qualifizierter Ghostwriter gesucht, der sich im jeweiligen Themenfeld auskennt und seine Expertise nutzt, um eine inhaltliche Mustervorlage für den Doktoranden zu erstellen. Diese wird als Inspiration genutzt und muss selbstverständlich eigenständig angepasst werden, kann aber gerade bei der doppelten Belastung durch Job und Studium einiges an Zeit und Nerven sparen.

Benötigst Du Hilfe beim Schreiben Deiner Doktorarbeit? Wir helfen Dir!

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