Die inhaltliche und formale Ebene von wissenschaftlichen Arbeiten

Um für eine wissenschaftliche Arbeit eine gute Note zu erhalten, muss diese auf vielen verschiedenen Ebenen überzeugen. Grob einteilen lassen sich diese in die inhaltliche und die formale Ebene.

Inhaltlich muss eine wissenschaftliche Arbeit korrekt sein und argumentativ so aufgebaut werden, dass sie für andere Personen nachvollziehbar ist. Darüber hinaus muss in ihr auf den aktuellen Stand der Forschung eingegangen werden und auch stilistisch muss sie etwas hermachen.

Auf der formalen Ebene geht es um viel feinere Details. Diese machen eine Menge Arbeit und erfordern äußerste Sorgfalt. Auf der formalen Ebene zu arbeiten, bedeutet, unter anderem die Fußnoten sorgfältig einzuarbeiten und zu einheitlichen.

Auch die Seitenränder müssen gleichmäßig sein und die einzelnen Verzeichnisse, wie das Inhalts- oder Abbildungsverzeichnis, müssen nach bestimmten Regeln angelegt werden. Bei diesen feinen und sehr wichtigen Arbeiten geht es um die Einhaltung wissenschaftlicher Richtlinien und die Umsetzung wissenschaftlicher Standards.

Wird eine wissenschaftliche Arbeit auf diese Art überarbeitet, wird sie formatiert. Dies geschieht zum Abschluss der wissenschaftlichen Arbeit, wenn diese inhaltlich steht. Dann werden zum Beispiel die Überschriften und die Zeilenabstände vereinheitlicht und das Deckblatt gestaltet.

Auch die Schriftgröße und die Schriftarten müssen gleichmäßig und einheitlich sein. Weil sich diese durch die gesamte wissenschaftliche Arbeit ziehen und von enormer Bedeutung sind, ist das Grund genug, sich sich mit den Schriftarten und Schriftgrößen zu befassen.

Schriftarten und Schriftgrößen für die wissenschaftliche Arbeit

In wissenschaftlichen Arbeiten gibt es den Fließtext und die Überschriften und beide haben weder dieselbe Schriftart noch dieselbe Schriftgröße. Die Überschriften sollen und müssen sich vom Fließtext abheben und unterscheiden lassen. Deshalb ist die Schriftgröße bei Überschriften größer zu wählen als beim Fließtext. Sie sollte je nach Schriftart zwischen 14 Punkt und 16 Punkt betragen.

Doch Achtung, auf die Größe der Überschriften wirkt sich aus, ob diese fett gedruckt werden sollen oder nicht. Bevorzugen Sie fett gedruckte Überschriften, genügt die Schriftgröße 14 Punkt. Arbeiten Sie mit Unterüberschriften, müssen Sie darauf achten, dass diese kleiner erscheinen, als die Überschriften.

Überschriften unterscheiden sich vom Fließtext auch durch die Schriftart. Für sie genutzt werden sollten serifenlose Schriften wie Arial oder Verdana. Im Text selbst hingegen können Schriften mit Serifen verwendet werden. Zu diesen zählen unter anderem Times New Roman und Georgia. Doch auch Arial kann durchaus als Schriftart im Fließtext benutzt werden.

Verfassen Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit in Arial, ist dafür die Schriftgröße 11 Punkt zu wählen. Arbeiten Sie hingegen mit Times New Roman, ist die Schriftgröße 12 Punkt angebracht. Welche Schriftgröße und Schriftart von Ihnen in Ihren wissenschaftlichen Arbeiten benutzt werden soll, kann recht unterschiedlich sein und wird von der Prüfungsordnung festgelegt. Es ist also wichtig, dass Sie vor jeder wissenschaftlichen Arbeit klären, was von Ihnen in dieser erwartet wird.

Schriftart und Schriftgröße in Fußnoten

Fußnoten erscheinen am Fußende der Seiten von wissenschaftlichen Arbeiten und müssen einheitlich ein. Das betrifft auch die Schriftart und -größe. Die Schriftgröße muss kleiner als die des Textes und der Überschriften sein und 10 Punkt betragen. Die Schriftart soll dieselbe wie die des Fließtextes sein.

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