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Alles, was du über das Masterstudium wissen musst

Nach Abschließen des ersten Studiums stehen die Studenten vor einer wichtigen Entscheidung: Sollen sie direkt in das Berufsleben einsteigen oder doch einen zusätzlichen akademischen Abschluss in Form eines Masterstudiums dranhängen?

Es gibt nämlich viele Gründe, die für das Absolvieren eines Masters sprechen. So qualifiziert ein weiterführendes Masterstudium oftmals für höhere Positionen in Unternehmen und ist außerdem ein notwendiger Schritt für all diejenigen, die sich für eine Promotion interessieren.

Wie genau ein Masterstudium aufgebaut ist, wie lang es dauert und welche Optionen dir nach dem Schreiben deiner Masterarbeit offen stehen, sind nur einige der vielen Fragen, die wir in diesem Text beantworten. Wenn du also auf der Suche nach umfassenden Informationen rund um das Thema Masterstudium bist, solltest du jetzt auf jeden Fall weiterlesen.

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Was ist ein Masterstudium überhaupt?

Der akademische Titel eines Masters ist der zweithöchste Grad, den Studenten an Universitäten und Hochschulen erreichen können. Das Studium folgt auf den ersten Studienabschluss des Bachelors und dient der Vertiefung der bereits erlangten Kenntnisse. Nur, wer ein weiterführendes Masterstudium abgeschlossen hat, kann sich auch auf den finalen akademischen Grad des Doktortitels bewerben.

Früher wurden die Studienabschlüsse in Deutschland als Diplom oder im geisteswissenschaftlichen Bereich auch als Magister bezeichnet. Mit dem Bologna-Prozess wurde Ende der 90er Jahre das universitäre System in der Europäischen Union jedoch vereinheitlicht und in fast allen Studienrichtungen von Diplom und Magister auf Bachelor und Master umgestellt. Dieser Schritt sollte primär dazu dienen, Studienabschlüsse auf ein internationales Level zu heben und es Absolventen dadurch leichter zu machen, ihre akademischen Titel auch in anderen Ländern anerkennen zu lassen.

Was ist der Unterschied zwischen Diplom, Magister, Bachelor und Master?

Bevor der Bologna-Prozess eine Vereinheitlichung der Studienabschlüsse brachte, wurden an deutschen Universitäten primär Diplom- und Magisterstudiengänge angeboten.

 

Das Diplom

Das Diplom war vor Umsetzung des Bologna-Prozesses der wahrscheinlich am häufigsten vorkommende Studienabschluss in Deutschland. Vor allem in technischen Bereichen wie den Ingenieurswissenschaften genoss das Diplom dabei international eine hohe Anerkennung und bis heute tragen viele Ingenieure stolz das Dipl. Ing. in ihrer Berufsbezeichnung.

Wenn das Diplom dabei allerdings an einer Fachhochschule erworben wurde, muss die Abkürzung FH dem Titel hinzugefügt werden und bei einem Abschluss von einer Berufsakademie das Kürzel BA. Tatsächlich war das Prestige, das mit dem Titel eingeht, auch ein Grund, warum es fast zehn Jahre gedauert hat, um die Diplom-Studiengänge sukzessive auf Bachelor- oder Masterkonzepte umzustellen. Ein Diplomstudium dauerte in der Regel etwa mindestens neun Semester, also viereinhalb Jahre, und bot am Ende die Option auf ein Promotionsstudium.

 

Der Magister

Magisterstudiengänge wurden vor allem im geisteswissenschaftlichen Bereich angeboten. Dabei war es üblich, ein Hauptfach zu haben und parallel ein oder zwei zusätzliche Nebenfächer zu studieren. So könnte beispielsweise Politikwissenschaften das Hauptstudium darstellen, während in den Bereichen Geschichte und Philosophie jeweils ein Nebenstudium absolviert wurde.

Diese Kombination von verschiedenen Studienbereichen mit dem Setzen eines klaren Schwerpunktes ist auch im heutigen Bachelorstudium möglich, allerdings bei weitem nicht so verbreitet, wie es im Magister war. Magister und Diplom unterschieden sich neben den angebotenen Fächern außerdem auch in ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung.

Der Magister war generell etwas breiter angelegt und ließ nach einem Abschluss eine größere Auswahl an möglichen Berufsfeldern für die Absolventen offen. Ein Magisterstudium hatte die gleiche Regelstudienzeit von viereinhalb Jahren, also neun Semestern, wie das Diplom und konnte ebenfalls mit einer Promotion weitergeführt werden.

 

Der Bachelor

Mit Beschluss des Bologna-Prozesses wurden erste Bachelorstudiengänge eingeführt. Dies sollte nicht nur einen international vergleichbaren Studienabschluss ermöglichen, sondern gleichzeitig auch ein verkürztes und praktischer orientiertes Studium bieten. Daher liegt die Regelstudienzeit der meisten Bachelorstudiengänge heute auch zwischen sechs und acht Semestern, also etwa drei bis vier Jahren. Ohne ein anschließendes Masterstudium ist es allerdings mit einem Bachelor nicht möglich, zu promovieren.

 

Der Master

Das Masterstudium dient als vertiefendes Aufbaustudium, das auf einen grundständigen Bachelor folgt. In etwa zwei Jahren, also vier Semestern, werden die Kenntnisse hier vertieft. Der Abschluss eines Masters ermöglicht dann im Weiteren das Abschließen eines Promotionsstudiums.

Das Credit-System im Master

Mit Einführung des Bachelor und Master in Deutschland und Europa wurde auch ein neues Bewertungssystem etabliert. Mit den sogenannten ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) sollte die individuelle Gewichtung der einzeln erbrachten Studienleistungen auf einen Blick klar werden.

War ein Seminar beispielsweise wichtiger als ein anderes für das Erreichen des Abschlusses, spiegelte sich dies auch in der Vergabe der jeweiligen Punkte wider. Master, die zwei Jahre, also vier Semester gehen, geben in der Regel das Erreichen von insgesamt 120 Credits vor.

Teilweise gibt es aber auch Masterprogramme, die nur ein Jahr gehen und somit lediglich 60 Credits voraussetzen. Wie viele Credits ein Modul jeweils erfordert oder wie viele Punkte man für das Schreiben einer Masterarbeit erhält, ist der jeweiligen Studienordnung zu entnehmen.

Nach dem erfolgreichen Abschließen des Studiums erhalten Studenten außerdem eine detaillierte Modulübersicht mit der Auflistung aller abgeschlossener Kurse und deren Credit Scores. Das ist vor allem bei Bachelorabschlüssen notwendig, um einfach zu erkennen, ob die Zulassungsvoraussetzungen für einen bestimmten Master vorliegen oder man eventuell zusätzliche Kurse belegen muss, um sich für das Studium im Master zu qualifizieren.

20 Gründe sich für acadoo® zu entscheiden

Bei acadoo® sollte Ihnen das jedoch leicht fallen, denn Sie geben Arbeit ab. Genauer gesagt: Gemeinsam schreiben wir Ihre Abschlussarbeit. Hiermit möchten wir Ihnen Gründe für unsere akademische Agentur geben und Ihnen aufzeigen, warum eine „akademische Begleitung“ während Ihres Schreibprozesses wichtig ist.

Es kostet auch nicht viel Zeit. Aber es sind in wenigen Sätzen stichhaltige Fakten, warum und wann abgeben an uns Sinn macht. Und was Sie im Gegenzug dafür bekommen. Das mag auf den ersten Blick nur eine wissenschaftliche Arbeit sein, aber es ist dennoch viel – schließlich kann diese ausschlaggebend für Ihre Zukunft sein.

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Warum sollte ich mich für ein Masterstudium entscheiden?

Natürlich ist die Entscheidung für oder gegen ein Masterstudium stets individuell und hängt zu einem Großteil auch von privaten Gründen und Gegebenheiten ab. Wenn wir uns der Option auf ein Masterstudium jedoch rein von der beruflichen Perspektive nähern, so gibt es eine Vielzahl an Gründen, die für das Absolvieren eines Masterstudiums sprechen.

 

1. Bessere Karrierechancen

In vielen Berufen und Branchen kann man sich auf bestimmte Positionen nur dann bewerben, wenn man mindestens einen Masterabschluss hat. Das kann für Managementpositionen der Fall sein, aber trifft auch auf Berufe im öffentlichen Dienst zu. So können sich zum Beispiel ausschließlich Masterabsolventen für den höheren Dienst bewerben. Doch nicht nur der Berufseinstieg kann mit einem Masterabschluss leichter sein als ohne. Auch spätere Beförderungen in Führungspositionen sind in der Regel Kandidaten mit einer höheren akademischen Qualifizierung vorbehalten. Ein Masterstudium ist also durchaus eine sehr gute Investition in die eigene berufliche Zukunft.

 

2. Vertiefen der erlernten Kenntnisse

Das Bachelorstudium vermittelt viele grundlegende Kenntnisse und Wissen in einem oder mehr Themenbereichen. Dieses eher breit angelegte Know-How kann durch einen weiterführenden Master noch weiter vertieft werden und die Studenten so zu richtigen Experten auf ihrem Studiengebiet machen. Gerade bei inhaltlich eher breit aufgestellten Bachelorn kann es deswegen von Vorteil sein, sich mit einem thematisch enger gehaltenen Masterstudium intensiver mit einem bestimmten Themenbereich auseinanderzusetzen und so seine Kenntnisse zu vertiefen.

 

3. Voraussetzung für eine Promotion Das Abschließen einer Promotion ist eine der Voraussetzungen für den akademischen Berufsweg. Nur, wer einen Doktortitel hat, kann später auch einmal forschend an einer Bildungseinrichtung arbeiten und vielleicht sogar einmal selbst Studenten unterrichten. Und nur, wer ein Masterstudium abgeschlossen hat, qualifiziert sich wiederum für eine mögliche Doktorandenstelle. Daher ist ein Master vor allem für die Studenten unabdinglich, die in die Forschung gehen möchten und nach den weiteren zwei Jahren des Studiums eine Promotion angehen möchten.

 

4. Mehr Zeit für Klarheit über den Berufswunsch

Gerade, wer nach Abschluss eines Bachelorstudiums noch nicht so genau weiß, was er beruflich machen möchte, kann mit dem Absolvieren eines weiterführenden Masters sinnvoll die Zeit nutzen, um sich selbst besser kennenzulernen und sich über die eigenen Berufswünsche und Vorstellungen klarer zu werden.

Voraussetzungen für ein Masterstudium

Jede Universität und Hochschule, die Masterstudiengänge anbietet, legt die individuellen Zulassungsvoraussetzungen für die Masterfächer selbst fest. Dabei ist in der Regel jedoch stets ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium eine Voraussetzung. Dies berechnet sich meistens durch die Angabe von bestimmten Credits, die im Rahmen des Bachelors erreicht worden sein müssen.

Wenn es sich um ein aufbauendes Masterstudium handelt, müssen zum Beispiel normalerweise auch eine bestimmte Anzahl an Credits in einem verwandten Studienbereich erreicht worden sein. Bei manchen Fächern und Hochschulen kann es außerdem vorkommen, dass gewisse Noten im Rahmen des Bachelorstudiums erlangt worden sein müssen. Das kann so aussehen, dass nur die Bachelorabsolventen auch für ein Masterstudium zugelassen werden, die mindestens eine Durchschnittsnote von 2,0 erreicht haben.

Hinzu kommen weitere Zulassungsvoraussetzungen, die primär mit den belegten Kursen und Seminaren aus dem Bachelor zu tun haben. Hierfür ist die Unterscheidung zwischen einem konsekutiven und einem weiterbildenden Masterstudium wichtig.

Konsekutives Masterstudium

Ein konsekutives Masterstudium bezeichnet das Absolvieren eines Bachelors und eines Masters, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Zwischen den im Bachelor und im Master studierten Fächern besteht hierbei also ein inhaltlicher Zusammenhang, wobei der Master auf den im Bachelor erlernten Fähigkeiten aufbaut.

Somit ist die Voraussetzung für die Zulassung zu einem konsekutiven Master, dass ausreichend Creditpoints in einem inhaltlich verwandten Bachelor erreicht wurden. Wer also beispielsweise Geschichte im Master studieren möchte, aber keinerlei geschichtswissenschaftliche Kurse im Bachelor besucht hat, wird in aller Regel Probleme bei der Zulassung zu dem Master bekommen.

Dabei gibt es jedoch auch Ausnahmeregelungen, bei denen zum Beispiel gewisse einzelne Kurse nachgeholt werden können, um den Studenten für den anschließenden Master zu qualifizieren.

Weiterbildendes Masterstudium

Dem konsekutiven Master steht der sogenannte nicht-konsekutive oder eben weiterbildende Master gegenüber. Hierbei ist es keine Voraussetzung, dass auch ein inhaltlich verwandter Bachelor studiert wurde. Primär dient das Masterstudium der Weiterbildung der Studenten und dem Erweitern ihrer im Bachelor erlernten Kenntnisse. Ein Beispiel hierfür ist der beliebte Studiengang des Master of Business Administration. Diese Art des Masterstudiums ist allerdings weitaus weniger verbreitet. Im Schnitt sind etwa neun von zehn in Deutschland angebotenen Masterstudiengängen konsekutiv angelegt.

Unsere 6 Qualitätskriterien

1 Akademische Qualifikation

1 Akademische Qualifikation

Bei der Auswahl unserer Ghostwriter und Akademiker achten wir darauf, dass diese Personen mindestens einen Universitätsabschluss mit Prädikatsexamen und langjährige Erfahrungen im Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten nachweisen können. Jeder Ghostwriter ist in seinem Fachgebiet ein Experte und die akademische Leistung wird regelmäßig von uns analysiert.

2 Kommunikation und Transparenz

2 Kommunikation und Transparenz

Um ein hohes Maß an Qualität zu gewährleisten, ist es unabdingbar in einen regelmäßigen Dialog zwischen Ihnen und Ihrem Ghostwriter zu treten. Uns ist es wichtig, dass Sie als Kunde stets die Möglichkeit haben, mit dem Ghostwriter zu telefonieren. Ebenfalls herrschen bei uns Kostentransparenz. Zusätzliche Kosten ohne Ihre Einwilligung gibt es nicht!

3 Meilensteine

3 Meilensteine

Damit Sie stets vom Stand und der Qualität Ihrer Arbeit überzeugt sind, erhalten Sie regelmäßige Zwischenlieferungen, die Sie mit Ihrem Ghostwriter besprechen. Änderungswünsche und Feedback werden selbstverständlich berücksichtigt und umgesetzt.

4 Unikat

4 Unikat

Jede von uns erstellte Abschlussarbeit ist ein akademisches Unikat und wird von einer Plagiatssoftware analysiert. Den Testbericht schicken wir Ihnen mit Ihrer Abschlussarbeit zu.

5 Supervisor

5 Supervisor

Ihrer Abschlussarbeit wird von einem unabhängigen Supervisor gegengelesen. Bereits am Anfang der Bearbeitung erhält der Supervisor die Zwischenlieferung und gibt Ihrem Ghostwriter stets inhaltliches Feedback.

6 Datenschutz und Diskretion

6 Datenschutz und Diskretion

Wir schützen Ihre Privatsphäre und jegliche Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Akademiker wird absolut diskret bearbeitet. Ihre Daten und Informationen werden bei uns absolut vertraulich behandelt.

Masterstudium ohne Bachelorabschluss – geht das?

Tatsächlich gibt es einige Hochschulen, die das Studieren eines Masters auch ohne das vorherige Abschließen eines Bachelorstudiums ermöglichen. Das ist vor allem für bereits lange Zeit berufstätige Studieninteressenten eine gute Option, um sich für Positionen auf Führungsebenen zu qualifizieren, ohne komplett von vorne mit einem dreijährigen Bachelorstudium beginnen zu müssen. Je nach Hochschule sind die Voraussetzungen für ein Masterstudium ohne Bachelorabschluss sehr unterschiedlich. Oftmals muss aber sowohl eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung als auch eine gewisse Anzahl an Jahren Berufserfahrung vorgewiesen werden. Dabei kann die Vorgabe von drei bis zu zehn Jahren Arbeitserfahrung reichen. Hinzu kommt oft auch noch ein Einstufungstest, bei dem die tatsächlichen Fähigkeiten und das Wissen der Bewerber getestet werden.

Die unterschiedlichen Masterabschlüsse

Neben konsekutiven und weiterbildenden Masterstudiengängen unterscheidet man ebenfalls zwischen zehn akademischen Graden im Rahmen des Masters.

  • Master of Arts (M.A.) für sprach-, kultur- und sozialwissenschaftliche Studiengänge
  • Master of Science (M.Sc.) für Informatik, Mathematik und naturwissenschaftliche Studiengänge
  • Master of Engineering (M.Eng.) für Studiengänge aus dem Kanon der Ingenieurswissenschaften
  • Master of Laws (LL.M.) für den Bereich der Rechtswissenschaften
  • Master of Architecture (M.Arch.) für den Abschluss eines Masters in Architektur
  • Master of Education (M.Ed.) für den Master in einem Lehramtstudium
  • Master of Fine Arts (M.F.A.) für den Bereich der Kunst
  • Master of Music (M.Mus.) für den Bereich der Musik
  • Master of Business Administration (MBA) für nicht-konsekutive Masterstudiengänge

Master und Beruf kombinieren

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Masterstudiengängen, die auch neben dem Beruf zu absolvieren sind. Dabei unterscheidet man allerdings zwischen zwei unterschiedlichen Modellen.

Berufsintegriert studieren

Ein berufsintegriertes oder auch duales Masterstudium bezeichnet ein Studienmodell, bei dem Unternehmen und Hochschulen quasi zusammenarbeiten, um eine optimale Verbindung von dem Vermitteln von theoretischen Wissen sowie dem praktischen Anwenden dieser Fähigkeiten zu schaffen. Dafür müssen sich die Studenten in der Regel ein Unternehmen suchen, dass ein solches Modell unterstützt.

So können die Studenten nicht nur direkt praktische Arbeitserfahrung neben dem Studieren sammeln, sondern gleichzeitig auch ein Gehalt verdienen und sich so das Absolvieren des Masters finanzieren. Die Unternehmen haben wiederum den Vorteil, dass sie sich bestens ausgebildete Absolventen ins Haus holen, die für ihre Branche relevante Kenntnisse haben und parallel theoretisches Wissen aus ihrem Studium einbringen können.

Durch die Zusammenarbeit der Universität oder Hochschule und dem Unternehmen ist das integrierte Studienmodell bestens auf die Bedürfnisse der berufstätigen Studenten ausgelegt. Dies äußert sich unter anderem darin, dass der Arbeitgeber den Studenten freie Zeit einräumt, die für das Studieren und insbesondere das Schreiben der Masterarbeit vorgesehen sind. Gleichzeitig sieht das Studium aber auch vor, dass gewisse Zeitperioden in dem Unternehmen zu absolvieren sind und führt in dieser Dauer keine anwesenheitsverpflichteten Kurse oder Seminare durch.

Berufsbegleitend studieren

Bei einem berufsbegleitenden Masterstudium ist der Student selbst in der Verantwortung, sich einen Arbeitsplatz zu suchen, der die zusätzliche Belastung des Studenten durch einen Master akzeptiert und im besten Falle darauf auch Rücksicht nimmt. Das Studium selbst unterstützt die beruflichen Verpflichtungen dadurch, dass oft nur eine in etwa einer Teilzeitarbeitsstelle entsprechende Arbeitslast aufgegeben wird. Außerdem finden Seminare oftmals in Blöcken oder sogar virtuell statt, um den Studenten das Vereinen von beruflichen und studentischen Pflichten mit zusätzlicher Reisezeit nicht unnötig schwierig zu gestalten.

Die Vorteile eines berufsbegleitenden Studiums

Ein berufsbegleitendes oder auch integriertes Masterstudium hat einige Vorteile für die Studenten. Zum einen muss sich nicht zwischen einem Studium und dem Sammeln von Arbeitserfahrung entschieden werden.

Vielmehr können so beide Wege miteinander verbunden werden. Dadurch qualifizieren die Absolventen sich zusätzlich, da sie nicht nur ihre Kenntnisse und ihr Wissen in dem Fachbereich des Masters vertiefen, sondern parallel auch praktische Erfahrung in einem ersten Job ansammeln können. Ein weiterer großer Vorteil eines Masterstudiums neben dem Beruf ist die damit einhergehende finanzielle Absicherung.

Viele Studenten können nicht von ihrer Familie finanziell unterstützt werden oder qualifizieren sich nicht für unterstützende Förderung durch Stipendien oder auch BAföG. Somit sind sie gezwungen, neben ihrem Studium in oft sehr gering bezahlten studentischen Nebenjobs zu arbeiten. Dadurch leiden wiederum oft die Studienleistungen, da der zeitliche Aufwand für sowohl Job als auch Studium sehr belastend sein können.

Dies ist in einem berufsbegleitenden Studienmodell klar geregelt und bietet ausreichend Zeit, um beiden Verpflichtungen angemessen nachgehen zu können. Auch für Arbeitgeber macht man sich durch das Absolvieren eines berufsbegleitende Masters durchaus interessanter. Das zeigt nämlich, dass man nicht nur motiviert und diszipliniert arbeiten kann, sondern auch eine gewisse Stressresistenz sowie gute Organisationsfähigkeiten und ein ausgeprägtes Zeitmanagement mit sich bringt.

Diese Eigenschaften sind durchweg positiv für Arbeitgeber. Daher kann es durchaus vorkommen, dass der Abschluss eines berufsbegleitenden Masterstudiums bei der Bewerbung auf eine freie Position einen Wettbewerbsvorteil vor anderen Kandidaten bietet. Schließlich ist die Besonderheit des Verbindens von theoretischem Wissen mit praktischer Arbeitserfahrung ebenfalls ein Vorteil des berufsbegleitenden Masters.

In der Regel müssen Studenten nämlich selbst Praktika absolvieren oder auf ihre erste Arbeitsstelle warten, um das erlernte Wissen in die Tat umsetzen zu können. Durch die Kombination aus beiden Welten gibt es keine Wartezeiten mehr und man kann die Fähigkeiten aus dem Masterstudium direkt in die Praxis umsetzen.

Die Nachteile eines berufsbegleitenden Studiums

Nachdem wir uns die Vorteile eines Masterstudiums neben dem Beruf angeschaut haben, müssen wir uns natürlich auch mit den negativen Seiten beschäftigen. Denn so viele positive Aspekte damit auch einhergehen, so gibt es ein paar Dinge, die für so manch einen Studenten wahrscheinlich eher weniger geeignet sind. Dazu gehört natürlich der Umgang mit einer doppelten Belastung. Weder das Studium noch die beruflichen Verpflichtungen dürfen zu kurz kommen und man muss für die Zeit des Masters diese beiden Verantwortungen miteinander verbinden und ihnen diszipliniert und bewusst nachkommen. Das kann schnell zu einer großen Herausforderung werden, unter der gerade auch das Privatleben leiden kann. Dem sollte man sich bewusst sein und eine gewisse Stressresistenz mitbringen, um ein berufsbegleitendes Masterstudium zu meistern.

Masterstudium und BAföG

Wer kein berufsbegleitendes Studium absolvieren aber trotzdem Geld neben dem Master verdienen möchte, sollte sich über eine mögliche Förderung durch BAföG informieren. BAföG steht für Berufsausbildungsförderungsgesetz und dient als finanzielle Unterstützung für Studenten und Auszubildende, deren Familien sie nicht finanzieren können. Es funktioniert als zinsloses Darlehen, das die Studenten und Schüler erst nach Abschluss des Studiums zurückzahlen müssen. Dabei gibt es meist leicht zu tilgende Ratenzahlungen. Auch für die Finanzierung deines Masterstudiums kannst du BAföG beantragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du für deinen Bachelor bereits finanzielle Unterstützung vom Staat bekommen hast oder nicht. Sofern du bei Studienbeginn nicht älter als 35 Jahre bist und die zusätzlichen Voraussetzungen erfüllst, kannst du auch für die Dauer deines konsekutiven oder nicht-konsekutiven Masters gefördert werden. Hier findest du alle Infos zur Antragsstellung von BAföG für dein Masterstudium.

Der Aufbau eines Masterstudiums

Der genaue Ablauf eines Masterstudiums hängt sowohl von der jeweiligen Universität oder Hochschule als auch von dem gewählten Fachbereich ab. In der Regel dauern Masterstudiengänge jedoch zwischen zwei und vier Semester, was ein bis zwei Jahren entspricht. In dieser Zeit werden, wie im Bachelorstudium auch, verschiedene Vorlesungen und Seminare besucht. Oft ist der Aufbau so gehalten, dass grundlegend für den Studiengang relevante Kurse zu Beginn des Masters belegt werden müssen. Das ist gerade bei nicht-konsekutiven Studienfächern sinnvoll, da so alle Masterstudenten auf einen einheitlichen Wissensstand gebracht werden können.

In den weiteren Semestern können dann verschiedene Themenschwerpunkte gesetzt werden. So können die Masterstudenten quasi selbst entscheiden, welchen inhaltlichen Fokus sie bei ihrem weiterführenden Studium setzen möchten. Im letzten Semester des Studiums steht außerdem das Schreiben einer Masterarbeit an. In dieser akademischen Arbeit wird ein selbst gewähltes relevantes Thema wissenschaftlich untersucht. Dadurch beweisen die Studenten, welche Fähigkeiten und welches Wissen sie im Rahmen ihres Studiums erlangt haben. Darüber hinaus ist es in manchen Masterstudiengängen ebenfalls Vorgabe, dass ein Praktikum absolviert werden muss.

Praktika im Rahmen eines Masters

Es kann durchaus vorkommen, dass auch im Rahmen eines Masterstudiums ein Praktikum absolviert werden muss. Das ist ganz von der individuellen Studienordnung des jeweiligen Faches und dem Aufbau des Masters selbst abhängig. Die Praktika dienen dazu, den Studenten den späteren Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern und ihnen die Möglichkeit zu geben, bereits während des Studiums ihre erlernten theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Dies ist oft vor allem dafür wichtig, um festzustellen, ob einem die Arbeit in einem bestimmten Bereich Spaß macht und ob eine Vertiefung der Studieninhalte, die für den Einstieg in eine spezielle Branche hilfreich sein könnten, Sinn macht.

Wer unabhängig von einem Pflichtpraktikum im Bachelorstudium bereits andere Praktika, zum Beispiel in den Semesterferien, vor Beginn des Studiums oder aber auch zwischen Abschluss des Bachelors und Beginn des Masters, absolviert hat, kann sich diese Praktika eventuell für den Master anrechnen lassen. Hierbei ist ein Gang zum zuständigen Prüfungsamt notwendig, um mit den Prüfern zu besprechen, was angerechnet werden kann und was nicht als erbrachte Praxisleistung gilt. Unabhängig davon kann zusätzliche praktische Erfahrung und das Knüpfen von eventuell später relevanten beruflichen Kontakten aber nie schaden. Und zum Glück werden Praktika mittlerweile nur noch bezahlt angeboten (auch, wenn es nicht viel Geld ist).

Auslandssemester im Masterstudium

Neben einem Praktikum ist es außerdem oft möglich, im Rahmen des Masterstudiums ein Auslandssemester zu machen. Die Vorteile eines Semesters im Ausland sind:

  • Verbessen von sprachlichen Fähigkeiten
  • Chancen der Vertiefung eines bestimmten Themengebiets
  • Blick über den (deutschen) Tellerrand
  • Erlernen von zusätzlichen Kenntnissen und Softskills wie Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Organisation und Anpassungsfähigkeit
  • Eröffnen von neuen beruflichen Chancen im Ausland
  • Persönliche Weiterentwicklung
  • Kultureller Austausch
  • Sammeln von Erfahrung mit internationalen Teams
  • Aufbau eines globalen Netzwerks

Wenn du dich für ein Auslandssemester interessierst, solltest du dich mit dem Internationalen Studienbüro deiner Universität oder Hochschule in Verbindung setzen und deine unterschiedlichen Optionen untersuchen. Wenn deine Hochschule bereits mit Partneruniversitäten zusammenarbeitet, kann dir das einiges an Arbeit ersparen. Falls die Partnerunis jedoch nicht die Konditionen bieten, die du dir für dein Auslandssemester wünschst, kannst du dich auch eigenhändig auf die Suche nach einer passenden Universität im Ausland machen.

Die Masterarbeit

Am Ende eines jeden Masterstudiums wartet die Masterarbeit auf die Studenten. Diese wissenschaftliche Arbeit wird oft auch als Masterthesis bezeichnet und dient im Allgemeinen als Nachweis über die erlangten Fähigkeiten des Verfassers. Außerdem zeigt die Masterarbeit, dass der Prüfling in der Lage ist, eigenständig und den gängigen Standards folgend eine akademische Thesis zu verfassen. Die Masterarbeit stellt dabei in der Regel die letzte Prüfungsleistung im Rahmen des Studiums dar. An einigen Universitäten und Hochschulen muss diese jedoch noch in einer mündlichen Prüfung, dem sogenannten Kolloquium, verteidigt werden. Hier kannst du alles über das Thema Masterarbeit erfahren.

Benötigst Du Hilfe beim Schreiben deiner Masterarbeit? Wir helfen Dir!

 

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