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Wie kann man eine medizinische Doktorarbeit schreiben?

Medizinische Doktorarbeiten stellen eine besondere Kategorie der Dissertationen dar. Sie sind oft kürzer in ihrem Umfang als vergleichbare Doktorarbeiten, ähneln in ihrer Struktur und dem Aufbau jedoch durchaus auch anderen akademischen Texten.

Welche Herangehensweisen es für das Schreiben einer medizinischen Doktorarbeit gibt, wie der Aufbau einer solchen Arbeit aussehen kann und wo man konkrete Beispiele für bereits geschriebene Dissertationen im Fachbereich der Humanmedizin finden kann, erklären wir in diesem Artikel.

Die vier Arten der medizinischen Doktorarbeit

In der Medizin gibt es vier unterschiedliche Herangehensweisen, um Daten für die Doktorarbeit zu erheben. Man unterscheidet zwischen:

  • der experimentellen Doktorarbeit
  • der klinischen Doktorarbeit
  • der statistischen Doktorarbeit und
  • der theoretischen Doktorarbeit.

Die experimentelle Doktorarbeit

Das Schreiben einer experimentellen Doktorarbeit macht insbesondere dann Sinn, wenn eine spätere Karriere in der Forschung angestrebt wird. Dabei sollten Studenten sich allerdings bewusst sein, dass diese Art der Dissertation ein bis zwei Semester länger als die anderen Herangehensweisen dauern kann und daher besonders zeitintensiv ist.

Das liegt vor allem daran, dass das Durchführen von eigenen Experimenten viel Zeit und Arbeit im Labor erfordert. Dies bedeutet wiederum Vorbereitungszeit und auch einiges an notwendiger Organisation. Außerdem wird dabei riskiert, dass man im schlimmsten Fall zu keinem eindeutigen Ergebnis kommt oder Experimente mehrfach durchführen muss.

Die klinische Doktorarbeit

Eine klinische Doktorarbeit kommt vom notwendigen Zeitaufwand am ehesten an eine experimentelle Forschung heran. Der Unterschied liegt hier jedoch darin, dass in der Regel direkt an Patienten geforscht wird. Allerdings ist es auch denkbar, eine klinische Arbeit auf Basis von bereits anderweitig erhobenen Patientendaten durchzuführen.

Wenn selbst Patientenuntersuchungen durchgeführt werden, sollte extra Zeit für das Finden von geeigneten Kandidaten sowie das Einholen von Genehmigungen zur Nutzung der Daten eingeplant werden.

Die statistische Doktorarbeit

Der wahrscheinlich „schnellste“ Weg zum Doktortitel in Medizin ist das Schreiben einer statistischen Dissertation. Hierbei muss weder eine Patientenuntersuchung noch eine eigene Forschung durchgeführt werden. Vielmehr berufen sich die Doktoranden bei dieser Herangehensweise auf bereits absolvierte Studien und analysieren und vergleichen die Daten, die dabei entstanden sind.

Die theoretische Doktorarbeit

Die vielleicht trockenste Art der Doktorarbeit ist die theoretische Dissertation. Dabei wird sich primär auf bestehende Literatur bezogen. Theoretische Doktorarbeiten beschäftigen sich in der Regel als einzige Art auch mit anderen Themenbereichen, wie beispielsweise der Medizingeschichte oder moralischen Fragen der Medizin.

 

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Die Gliederung der Doktorarbeit

Im Prinzip ist eine Doktorarbeit im Fachbereich Medizin nicht anders aufgebaut als andere akademische Texte auch. Dies sieht in etwa wie folgt aus:

  • Deckblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung mit Beschreibung der Problemstellung
  • Methodenbeschreibung
  • Präsentation der Ergebnisse
  • Inhaltliche Analyse der Daten
  • Zusammenfassung und Fazit
  • Literatur- und Quellenverzeichnis
  • Anhang
  • eine Danksagung

Dabei sollte der größte Fokus auf die Einleitung zu Beginn sowie das Fazit am Ende der Arbeit gelegt werden. In diesen beiden Kapiteln wird die Problemstellung beschrieben, die zum Thema und der Forschung im Rahmen der Doktorarbeit geführt hat, sowie eine Schlussfolgerung auf Basis der Analyse der erhobenen Daten formuliert.

Wichtig ist auch die Beschreibung der verwendeten Methoden, da hier der Vorgang zur Erhebung der verwendeten Daten erklärt wird. Hier wird deutlich, ob es sich um eine klinische, experimentelle, theoretische oder statistische Arbeit handelt.

Schließlich findet sich in vielen medizinischen Doktorarbeiten am Ende eine Danksagung, wobei die Menschen erwähnt werden, die den Doktoranden bei der Verfassung der Dissertation unterstützt haben. Das Einfügen einer Danksagung ist allerdings keineswegs eine Vorgabe, sondern vielmehr eine persönliche Entscheidung.

Konkrete Beispiele für Doktorarbeiten in Medizin finden

Wer sich eine konkrete Doktorarbeit aus dem Bereich der Humanmedizin zur Inspiration durchlesen möchte, sollte einmal auf den Websites der medizinischen Fakultäten von Universitäten vorbeischauen. Hier werden teilweise ganze Doktorarbeiten veröffentlicht.

Und auch einschlägige Publikationen und Fachzeitschriften aus dem medizinischen Bereich verweisen immer wieder auf veröffentliche Doktorarbeiten.

Siehe auch: Ghostwriter Dissertation in Medizin

 

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